Ob gestapelte Schmierfettschläuche zusammenkleben, ist keine absolute Frage. Sie wird von vier Hauptfaktoren beeinflusst: Lagerumgebung, Stapelmethode, Schlauchzustand und Lagerdauer. Bei normaler Raumtemperatur, leichter Stapelung und kurzfristigen Lagerungsbedingungen haften die Schläuche nicht aneinander. Bei unsachgemäßer Stapelung ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass mehrschichtige Schmierfettschläuche an Wand-{5}Wand--Haftungen und Oberflächenverklebungen leiden, was eine häufige Art von Schlauchschäden bei der Lagerlagerung darstellt. Viele Schläuche erleiden Oberflächenschäden und Leistungseinbußen aufgrund von Adhäsionen, die durch unsachgemäße Stapelung verursacht werden.
Um das Adhäsionsphänomen zu verstehen, ist es notwendig, mit den Oberflächeneigenschaften des Schmierfettschlauchs zu beginnen. Die Außenfläche des fertigen Schmierfettschlauchs ist mit einer dünnen schützenden Ölschicht versehen. Diese Schutzschicht wird während der Produktion aufgetragen, um eine kurzfristige Alterung des Schlauchs zu verhindern, die Oberflächenflexibilität zu erhalten und Kratzer bei der Handhabung zu vermeiden. Bei normaler Umgebungstemperatur und niedrigem Druck bleibt diese Ölschicht stabil und überträgt sich nicht zwischen den Schläuchen und verursacht keine Verklebungen. Wenn die Schläuche jedoch über einen längeren Zeitraum fest zusammengedrückt werden, steigt der Kontaktdruck zwischen den Schlauchwänden und die molekulare Aktivität der Oberflächenölschicht nimmt zu, was zu einer Tendenz zur Verklebung benachbarter Schlauchoberflächen führt. Dies ist die Hauptursache für die Haftung zwischen gestapelten Schmierfettschläuchen.
Die Temperatur ist ein entscheidender Faktor, der die Adhäsionswahrscheinlichkeit beeinflusst. In Lagerumgebungen mit hohen-Temperaturen wird der Oberflächenölfilm des Schmierfettschlauchs weicher und aktiver. Wenn mehrere Schläuche gestapelt werden, neigen die Ölfilme auf den Kontaktflächen benachbarter Schläuche dazu, unter Druck zu verschmelzen. Nach einer Zeit des statischen Stapelns verkleben die Kontaktflächen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto schneller läuft dieser Prozess ab. Im Gegensatz dazu ist bei niedriger und stabiler Raumtemperatur die Aktivität der Oberflächenölschicht gering und es ist weitaus weniger wahrscheinlich, dass eine Adhäsion auftritt. Es ist zu beachten, dass hohe Temperaturen keine extremen Werte erreichen müssen. Auch die im Sommer in geschlossenen Lagerhallen entstehende Hitze kann die Temperatur rund um gestapelte Schläuche ansteigen lassen und Verklebungen auslösen.
Dennoch kann die Haftung zwischen gestapelten Schmierfettschläuchen durch die Anwendung geeigneter Stapelungsmanagementmethoden wirksam vermieden werden. Kontrollieren Sie zunächst die Stapelhöhe und vermeiden Sie übermäßige Schichten, um einen übermäßigen Druck auf die unteren Schläuche zu vermeiden. Zweitens: Sorgen Sie für eine gute Belüftung im Lagerhaus und verhindern Sie übermäßige Innentemperaturen. Vermeiden Sie insbesondere geschlossene Lagerung in heißen Jahreszeiten. Drittens halten Sie die Außenfläche des Schlauchs vor dem Stapeln sauber und entfernen Sie überschüssiges Restöl. Viertens: Wickeln Sie gestapelte Schläuche nicht fest mit undurchlässigen Kunststoffmaterialien um. Wenn eine Verpackung erforderlich ist, kann eine atmungsaktive Verpackung ausgewählt werden. Ordnen Sie abschließend lange gelagerte Schläuche regelmäßig neu an und vermeiden Sie eine dauerhafte statische Kompression derselben Kontaktflächen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Anhaften von Schmierfettschläuchen ein physikalisches Phänomen ist, das mit dem Ölfilm auf der Oberfläche, dem Druck, der Temperatur und den Lagerbedingungen zusammenhängt, und nicht ein inhärenter Defekt des Schlauchs selbst. Solange bei der Lagerung im Lager vernünftige Stapelregeln eingehalten werden, kann die Wahrscheinlichkeit einer Haftung minimiert werden. Ein gutes Stapelmanagement schützt die Oberflächenintegrität des Schmierfettschlauchs, behält seine ursprüngliche Oberflächenleistung bei und vermeidet unnötige Oberflächenschäden, bevor der Schlauch zur Anwendung geliefert wird.

